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Ein Luthernagel für Immensen

Foto: H. Alberts

Nun ist er da!!!! Unser Luther-Nagel ist Teil eines Kunstprojektes im Kirchenkreis Burgdorf, eine Skulptur vor unserer frisch renovierten Kirche. Mit fast einem Jahr Verspätung hat die Kirchengemeinde Immensen einen von insgesamt 16 Nägeln erhalten. Eigentlich ein Projekt zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017, aber durch die Außenrenovierung unserer Kirche, mit leichter Verzögerung, nun auch bei uns eingetroffen.

Jetzt brauchten wir ein Motto für den Nagel, weil dieses zum Projekt dazu gehört. Ein Motto, leicht provokant-sympathisch, mit Betrachtung zu Widerspruch und Weiterdenken. Verständlich sollte es sein, auch für diejenigen, die nicht mit Luther, Reformation, Thesen und Kirche vertraut sind. Für uns im Kirchenvorstand eine Aufgabe zum Nachdenken... Bleibt der Spruch doch für immer in Immensen verewigt!!

Eine Liste gab es, mit Sprüchen aus den anderen Gemeinden. „Ohne Luther...wären wir gnadenlos, ...gäbe es keinen Wein, ...hätten wir weniger Mut, ...hätten wir keine gemeinsame Sprache, ...wäre Liebe käuflich“ und noch einige mehr. So richtig sagte uns das alles nicht zu. Und so dachten wir nach. Warum nicht ein Spruch, der alle anderen Sprüche irgendwo aufgreift und auf viele Gesichtsfelder des heutigen Lebens passt. So entstand unser Motto: „ Ohne Luther...wäre unsere Kirche ärmer“.

Schließlich dürfen wir heute alle in die Kirche, ob reich, ob arm, ob schwarz, ob weiß, ob mit oder ohne Behinderung, Luther hat uns die Türen geöffnet, sozusagen frischen Wind hinter die dicken Mauern gebracht. Unser Motto hat nichts mit Finanzen zu tun, wie manche Kritiker sicherlich am Anfang glauben möchten. Wir sind eine bunte Gemeinschaft der Verschiedenen, und das macht uns reicher!

Abendmahl mit Kindern

Es ist eine Szene im Gottesdienst, die sich bei uns immer mal wiederholt: Menschen stehen beim Abendmahl im Halbkreis vor dem Altar, empfangen Saft und Hostie. Aber bisher durften nicht alle Menschen da vorne die beiden Elemente nehmen. Kinder und jüngere Jugendliche bekamen in der Runde stattdessen einen Segen zugesprochen.

Lange war es Tradition (nicht nur) in Immensen, dass die „Zulassung“ zum Abendmahl generell an die Konfirmation gebunden war. Wer von uns Älteren erinnert sich nicht an „das erste Ma(h)l“? Ob am Abend vor der Konfirmation oder gar erst im Konfirmationsgottesdienst – erst, wenn man versteht, um was es beim Abendmahl geht, sollte man auch
daran teilnehmen dürfen.

Schon in den letzten Jahren hat sich das in unserer Gemeinde leicht geändert: Konfirmand*innen durften zum  Abendmahl gehen, sobald das Thema im Konfi-Unterricht dran war. Und nun hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass auch in Immensen alle Getauften zum Abendmahl zugelassen sind. Denn eigentlich geht es beim Abendmahl nicht so sehr darum, dass man etwas „mit dem Kopf verstehen“ müsste, sondern darum, dabei zu sein. Und die Einladung dazu spricht nicht der Kirchenvorstand aus, auch nicht die Landeskirche oder der Pastor. Es ist Gott selbst in Jesus Christus, der uns einlädt, Gemeinschaft mit ihm und untereinander zu haben.

Es ist so wie mit Gottes Liebe: Sie gilt allen Menschen, egal wo sie herkommen, wie jung oder alt sie sind, ob schlau oder mittelmäßig begabt. Sie gilt Menschen mit und ohne Behinderung, Kranken und Gesunden, Senioren wie den Babys. Und genau deshalb werden ja auch seit vielen Jahrhunderten schon Säuglinge getauft. Bevor so ein Menschenkind irgendwas denken oder gar sagen könnte, wird es mit hineingenommen in die Kirche als „göttliche Familie“.

Bereits seit 1979 ist das Abendmahl mit Kindern in unserer Landeskirche möglich und wird in den meisten Gemeinden auch schon so gefeiert. Nun sind also auch in Immensen die Kinder voll mit dabei. Das werden wir erstmals zum Reformationstag in einem Gottesdienst für Jung und Alt feiern.

Thorsten Leißer

Kinderfreizeit 2018

Ein Bericht von Inga Böhm

Die Sommerferien haben begonnen, endlich ging es los zur Kinderfreizeit. In diesem Jahr sind wir nahc Groß Lobke gefahren. Dieses Mal drehte sich alles um die Geschichte von Jona.

Der Prophet hat uns sogar mehrmals besucht und uns von seinen Erlebnissen erzählt: Gott wollte, dass er den Bewohnern der Stadt Ninive erzählt, dass sie ihr Verhalten ändern müssten, sonst würde er die Stadt zerstören. Jona wollte aber nicht und ist auf einem Schiff geflohen. Doch dann kam ein Sturm. Jona ist von Bord gesprungen und wurde von einem großen Wal verschluckt. Drei Tage musste er im Bauch des Wals verbringen, dann spuckte der ihn wieder aus - am Strand von Ninive. Dort hat Jona seinen Auftrag dann doch ausgeführt. Die Menschen von Ninive haben sich gebessert und Gott hat ihnen verziehen.

Wir haben uns dann mit dem, was Jona uns berichtet hat, auseinandergesetzt. Zum Beispiel haben wir Collagen aus Bildern gebastelt, die zeigen, was es gutes und schlechtes in der Welt gibt oder Kooperationsspiele gespielt und dabei gemeinsam schwierige Situationen bewältigt. Wir haben wieder gebatikt, Freundschaftsbänder geknüpft und Wasserspiele gespielt. Außerdem haben wir Jonas Geschichte verfilmt und einen eigenen Trickfilm entworden. Jeden Tag haben wir mit Lego-Figuren einen weiteren Teil der Geschichte gespielt. Am Ende haben wir uns den Film dann angesehen und uns gefällt er sehr gut!

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus nach Hildesheim gefahren. Zuerst haben wir dort den Michaelisdom erkundet und spannende Dinge über die alte Kirche erfahren. Anschließend gab es ein leckeres Eis. Und wie im letzten Jahr sind wir wieder ins Schwimmbad gefahren. Dort hatten wir alle sehr viel Spaß!

Wer noch mehr über unsere Kinderfreizeit erfahren möchte, kann sich gerne unseren Blog dazu anschauen:

https://imbauchdeswals.wordpress.com/

Dort findet ihr auch den Link zu unserem Jona Film.

Januar 2019

Immensen/Pfarrhaus, Arpker Str. 10|

Neujahrsempfang

Die Kirchengemeinde Immensen lädt ein zum Neujahrsempfang am Donnerstag, den 17. Januar 2019.

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Immensen/Kirche|

Gottesdienst zum Jubiläum

Dieses Jahr hat der Förderverein sein 10-jähriges Bestehen.

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