Nachrichten

Neujahrsempfang am 17. Januar 2019

Wir haben eingeladen und fast 90 Gäste sind gekommen! Im Vorfeld gab es große Bedenken- haben wir für alle genug Platz? Somit haben wir uns entschlossen das ganze Pfarrhaus zum Feiern zu nutzen.

Der gesellige Abend begann mit einem Sektempfang im großen Saal. Nach der Begrüßung der Gäste durch Hendrik Alberts, hielt Pastor Leißer eine kurze Andacht zur Jahreslosung. Gemeinsam mit Helene Fitz sangen wir ein „fröhliches Lied“ im Kanon. Anschließend ließen wir das letzte Jahr Revue passieren. Der gesamte
Kirchenvorstand präsentierte eine Auswahl Bilder von vielen Veranstaltungen rund um die Kirche. Die Verabschiedung von Pastor von Brück, die Einsetzung von Pastor Leißer, der Erntedankgottesdienst oder der Reformationsgottesdienst und vieles mehr. Auch die Pfadfinder präsentierten sich durch Florian Kern und Charlotte Krüger.
Mit vielen Gesprächsanregungen ging es gemeinsam in das obere Stockwerk des Pfarrhauses, wo ein leckeres
Buffet aufgebaut war. Bei gutem Essen und Getränken fand, in allen Räumen der Pastorenwohnung, ein reger Austausch statt. An diesem Abend hatten wir Gelegenheit uns herzlich bei den Menschen zu bedanken, die unser Gemeindeleben vielfältig und bunt gestalten! Wir, die Mitglieder des Kirchenvorstandes, haben den
Abend sehr genossen. Schön, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind! Wir hoffen darauf, dass auch im kommenden Jahr viele verschiedene Gesichter die Gemeindearbeit mit Leben füllen!

Ein Bericht von Wiebke Hattendorf und Dana Noll

Stabwechsel der Blumenfrauen

Am 06.01.2019 feierten wir gemeinsam einen schönen Gottesdienst am letzten Weihnachtstag im Kirchenjahr. Die Krippe war noch aufgebaut und der Weihnachtsbaum stand noch mit vollem Schmuck im Altarraum. Ein passender Gottesdienst, um sieben Blumenfrauen zu verabschieden, die viele Jahre treu, ehrenamtlich und immer zuverlässig den Blumenschmuck auf dem Altar kreiert haben. Mit einem kleinen Blumengruß vom Kirchenvorstand und anschließendem Segen von Pastor Thorsten Leißer wurden Inge Borchard, Heike Buchholz, Marlis Hattendorf, Rosemarie Krause, Sigrid Malis, Annegret Mundt und Brunhild Osterwald von ihrem Dienst entlassen. An dieser Stelle nochmals vielen, vielen Dank.

Um auch weiterhin eine immer hübsch geschmückte Kirche präsentieren zu können, wurden ja schon im letzten Jahr 13 neue ehrenamtliche Blumenfrauen gefunden. Eine wirklich große, tolle Gruppe, die schon
viele Ideen an einem Treffen im Oktober 2018 in der Kirche verlauten ließen...wir sind gespannt.
So gab es dann nach der Verabschiedung der alten Gruppe die Einführung der neuen. Diesmal aber nicht mit einem Blumengruß vom Kirchenvorstand, sondern mit einer „Samenbombe“ für jede Blumenfrau, um die Versorgung mit frischen Blumen, die unsere Kirche bunter machen sollen, für 2019 schon einmal zu sichern.
Auch hier gab es im Anschluss noch einen Segen. Wir freuen uns sehr, dass Bärbel Behrens, Christina Behrens,
Anja Hattendorf, Martina Hattendorf, Roswitha Hilmer, Gudrun Lembke, Sigrid Malis, Elke Macé, Monika Potratz, Caroline Rabe, Helga Scholz, Lissy Wilkending und als Vertretung Stefanie Fischer sich bereit erklärt haben und freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit.

Ein Bericht von Anke Thies

Ein Luthernagel für Immensen

Foto: H. Alberts

Nun ist er da!!!! Unser Luther-Nagel ist Teil eines Kunstprojektes im Kirchenkreis Burgdorf, eine Skulptur vor unserer frisch renovierten Kirche. Mit fast einem Jahr Verspätung hat die Kirchengemeinde Immensen einen von insgesamt 16 Nägeln erhalten. Eigentlich ein Projekt zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017, aber durch die Außenrenovierung unserer Kirche, mit leichter Verzögerung, nun auch bei uns eingetroffen.

Jetzt brauchten wir ein Motto für den Nagel, weil dieses zum Projekt dazu gehört. Ein Motto, leicht provokant-sympathisch, mit Betrachtung zu Widerspruch und Weiterdenken. Verständlich sollte es sein, auch für diejenigen, die nicht mit Luther, Reformation, Thesen und Kirche vertraut sind. Für uns im Kirchenvorstand eine Aufgabe zum Nachdenken... Bleibt der Spruch doch für immer in Immensen verewigt!!

Eine Liste gab es, mit Sprüchen aus den anderen Gemeinden. „Ohne Luther...wären wir gnadenlos, ...gäbe es keinen Wein, ...hätten wir weniger Mut, ...hätten wir keine gemeinsame Sprache, ...wäre Liebe käuflich“ und noch einige mehr. So richtig sagte uns das alles nicht zu. Und so dachten wir nach. Warum nicht ein Spruch, der alle anderen Sprüche irgendwo aufgreift und auf viele Gesichtsfelder des heutigen Lebens passt. So entstand unser Motto: „ Ohne Luther...wäre unsere Kirche ärmer“.

Schließlich dürfen wir heute alle in die Kirche, ob reich, ob arm, ob schwarz, ob weiß, ob mit oder ohne Behinderung, Luther hat uns die Türen geöffnet, sozusagen frischen Wind hinter die dicken Mauern gebracht. Unser Motto hat nichts mit Finanzen zu tun, wie manche Kritiker sicherlich am Anfang glauben möchten. Wir sind eine bunte Gemeinschaft der Verschiedenen, und das macht uns reicher!

Abendmahl mit Kindern

Es ist eine Szene im Gottesdienst, die sich bei uns immer mal wiederholt: Menschen stehen beim Abendmahl im Halbkreis vor dem Altar, empfangen Saft und Hostie. Aber bisher durften nicht alle Menschen da vorne die beiden Elemente nehmen. Kinder und jüngere Jugendliche bekamen in der Runde stattdessen einen Segen zugesprochen.

Lange war es Tradition (nicht nur) in Immensen, dass die „Zulassung“ zum Abendmahl generell an die Konfirmation gebunden war. Wer von uns Älteren erinnert sich nicht an „das erste Ma(h)l“? Ob am Abend vor der Konfirmation oder gar erst im Konfirmationsgottesdienst – erst, wenn man versteht, um was es beim Abendmahl geht, sollte man auch
daran teilnehmen dürfen.

Schon in den letzten Jahren hat sich das in unserer Gemeinde leicht geändert: Konfirmand*innen durften zum  Abendmahl gehen, sobald das Thema im Konfi-Unterricht dran war. Und nun hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass auch in Immensen alle Getauften zum Abendmahl zugelassen sind. Denn eigentlich geht es beim Abendmahl nicht so sehr darum, dass man etwas „mit dem Kopf verstehen“ müsste, sondern darum, dabei zu sein. Und die Einladung dazu spricht nicht der Kirchenvorstand aus, auch nicht die Landeskirche oder der Pastor. Es ist Gott selbst in Jesus Christus, der uns einlädt, Gemeinschaft mit ihm und untereinander zu haben.

Es ist so wie mit Gottes Liebe: Sie gilt allen Menschen, egal wo sie herkommen, wie jung oder alt sie sind, ob schlau oder mittelmäßig begabt. Sie gilt Menschen mit und ohne Behinderung, Kranken und Gesunden, Senioren wie den Babys. Und genau deshalb werden ja auch seit vielen Jahrhunderten schon Säuglinge getauft. Bevor so ein Menschenkind irgendwas denken oder gar sagen könnte, wird es mit hineingenommen in die Kirche als „göttliche Familie“.

Bereits seit 1979 ist das Abendmahl mit Kindern in unserer Landeskirche möglich und wird in den meisten Gemeinden auch schon so gefeiert. Nun sind also auch in Immensen die Kinder voll mit dabei. Das werden wir erstmals zum Reformationstag in einem Gottesdienst für Jung und Alt feiern.

Thorsten Leißer

Kinderfreizeit 2018

Ein Bericht von Inga Böhm

Die Sommerferien haben begonnen, endlich ging es los zur Kinderfreizeit. In diesem Jahr sind wir nahc Groß Lobke gefahren. Dieses Mal drehte sich alles um die Geschichte von Jona.

Der Prophet hat uns sogar mehrmals besucht und uns von seinen Erlebnissen erzählt: Gott wollte, dass er den Bewohnern der Stadt Ninive erzählt, dass sie ihr Verhalten ändern müssten, sonst würde er die Stadt zerstören. Jona wollte aber nicht und ist auf einem Schiff geflohen. Doch dann kam ein Sturm. Jona ist von Bord gesprungen und wurde von einem großen Wal verschluckt. Drei Tage musste er im Bauch des Wals verbringen, dann spuckte der ihn wieder aus - am Strand von Ninive. Dort hat Jona seinen Auftrag dann doch ausgeführt. Die Menschen von Ninive haben sich gebessert und Gott hat ihnen verziehen.

Wir haben uns dann mit dem, was Jona uns berichtet hat, auseinandergesetzt. Zum Beispiel haben wir Collagen aus Bildern gebastelt, die zeigen, was es gutes und schlechtes in der Welt gibt oder Kooperationsspiele gespielt und dabei gemeinsam schwierige Situationen bewältigt. Wir haben wieder gebatikt, Freundschaftsbänder geknüpft und Wasserspiele gespielt. Außerdem haben wir Jonas Geschichte verfilmt und einen eigenen Trickfilm entworden. Jeden Tag haben wir mit Lego-Figuren einen weiteren Teil der Geschichte gespielt. Am Ende haben wir uns den Film dann angesehen und uns gefällt er sehr gut!

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus nach Hildesheim gefahren. Zuerst haben wir dort den Michaelisdom erkundet und spannende Dinge über die alte Kirche erfahren. Anschließend gab es ein leckeres Eis. Und wie im letzten Jahr sind wir wieder ins Schwimmbad gefahren. Dort hatten wir alle sehr viel Spaß!

Wer noch mehr über unsere Kinderfreizeit erfahren möchte, kann sich gerne unseren Blog dazu anschauen:

https://imbauchdeswals.wordpress.com/

Dort findet ihr auch den Link zu unserem Jona Film.

März 2019

"angeklopft + nachgefragt"-Einladung. Foto und Grafik: Wolfgang Hornig

Lehrte|

Am Ende – und dann?

Der Kirchenkreis Burgdorf lädt ein zur nächsten Station seiner Veranstaltungsreihe „angeklopft + nachgefragt“. Dabei blicken die Gäste stets hinter die Kulissen von Orten und Organisationen, die zum Leben gehören. Dieses Mal geht es auf dem Neuen Friedhof ...

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Immensen/Kirche|

Literarische Revue um Marlene Dietrich mit Heinrich Thies

Der Journalist und Schriftsteller Heinrich Thies erzählt die Geschichte der unvergleichlichen Dietrich- Schwestern und liest aus seinem Buch „Fesche Lola, brave Liesel“.

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