Nachrichten

Ein Segensliedgruß aus Finnland

Hier ein Segensliedgruß aus Finnland - dass Thorsten Leißer speziell für die Vor- und Hauptkonfis an alle persönlich geschickt hat. Hören sie mal hier vorbei. Es lohnt sich!:

Segensgrusslied

Grußkarte für die Konfirmanden

Auch die Planungen für die Konfirmation 2020 sind aus der Balance geraten. Vor allem für die Konfis und ihre Familien aber auch für uns als Gemeinde eine schwierige Situation. Wir mussten als Kirchenvorstand sehr kurzfristig reagieren.
Ab dem 12. März erreichten uns über das Kreiskirchenamt und die Landeskirche immer mehr Infor-Bronzeengel von Andere Zeiten e.V.
www.anderezeiten.de
Informationen und Empfehlungen, wie wir als Kirchengemeinde mit den Entwicklungen umgehen sollten und teils mussten. So organisierte Wiebke Hattendorf ein Treffen des Kirchenvorstandes um eine Entscheidung festzulegen und im Anschluss einen Elterninfoabend um unsere Entscheidung mitzuteilen. Zu diesem Elterntreffen kamen über die Hälfte aller Konfi-Eltern, die uns und unsere Beweggründe für eine vorerst unbefristete Konfirmationsverschiebung sehr gut aufgenommen haben. Vielen Dank dafür!
Um unseren Konfis zu zeigen, dass wir trotz aller Umstände den Blick auf sie nicht vergessen, haben wir als Kirchenvorstand dann diese Grußkarte erstellt und an alle Konfis persönlich verteilt.

Seelsorge-Hotline der evangelischen Kirche

Wenn ich dein Ohr nur habe finde ich schon dein Wort. Karl Kraus

Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den christlichen Kirchen der christlichen Kirchen in Niedersachsen stehen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 111 2017 täglich zwischen 14.00 und 20.00 Uhr für Gespräche zur Verfügung.

Wenn sie in der Corona-Krise einen Menschen brauchen der zuhört und Ihnen Zuspruch geben kann rufen sie gerne diese Nummer an. Selbstverständlich sind alle Seelsorgerinnen und Seelsorger verpflichtet dass Seelsorgergeheimnis zu wahren.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der NDR Media GmbH Hamburg
Foto: photosforyou auf pixabay - Gestaltung: Andrea Hesse Zentrum für Seelsorge der Ev.-luth. Landeskirche

Unser neues Piano ist da

Nach all den unschönen Nachrichten, hier eine erfreuliche Meldung:

Unser neues Piano ist da. Dank der vielen Spenden aus dem Dorf und darüber hinaus konnten wir die Anschaffung realisieren und können so (hoffentlich bald) Lieder mit frischem Farbklang begleiten.

VIELEN DANK ALLEN SPENDERINNEN UND SPENDERN!!!!

Eine unserer Organistinnen PIA hat das PIAno gestern schon getestet.

https://www.facebook.com/antoniusimmensen/videos/517409422141110/

 

Foto: PIA am PIAno von H. Alberts

Pastor Leißer in Studienzeit

Pastorinnen und Pastoren haben die Möglichkeit, alle 10 Jahre eine studienzeit zu absolvieren. Für drei Monate entsendet die Landeskirche sie an einen anderen Ort, um sich mit Abstand von der täglichen Gemeindearbeit einem besonderen Projekt zu widmen.

Unser Pastor Thorsten Leißer wird deshalb vom 25. Februar bis 20. Mai in Finnland seine, wo er an einem Musical-Projekt arbeiten wird, das wir dann hoffentlich auch in unserer Region zur Aufführung bringen werden.

Die Vertretungen für Kasualien und Gottesdienste sind gut organisiert. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Gottesdienstplan im Gemeindebrief.

Weltgebetstag

Am 06. März 2020 feiern wir den Weltgebetstag der Frauen mit einer Liturgie aus Simbabwe. Die Vorbereitungsgruppe trifft sich zur Materialsichtung am 22.01. um 19.00 Uhr im Antoniua. Dann werden auch die weiteren Termine besprochen.

Geplant sind der 05.02., 12.02., 19.02., 26.02. und 04.03.

Die Gruppe freut sich über interessierte frauen, die den Gottesdienst für unsere Gemeinde mitgestalten möchten. Weitere Infos bei Gudrun Lembke, Tel. 98 09 70

Ein Liederbuch für Alle!

In  der Kirchengemeinde wird viel gesungen. Singen macht Freude Singen tröstet Singen schafft Gemeinschaft. Schon lange nutzen wir dafür neben dem Evangelischen Gesangbuch auch andere Lieder die oft aus verschiedenen Sammlungen entnommen werden. Alle Gemeinden in Immensen Sievershausen und Arpke machen es so!

Daher gibt es  nun ein Liederbuch-Projekt dieser drei Gemeinden: Aus den "Best of" also unseren Lieblingsliedern wollen wir ein gemeinsames Liederbuch erstellen das dann in den drei Gemeinden genutzt werden kann.

In den nächsten Monaten wollen wir von den Gemeindegliedernm Liedvorschläge dafür sammeln: in unseren Gruppen bei Senioren wie Kindern. Auch im Pfarrhaus steht eine Sammelbox in die  Vorschläge eingeworfen werden können. Und auch über die E-Mail-Adresse "ISA-Liederbuch@kirchenkreis-burgdorf.de" können jederzeit Titel elektronisch eingesandt werden. Alle Vorschläge die bis zum Reformationstag am 31.10.2019 eingegangen sind kommen in die engere Auswahl.

Natürlich suchen wir vor allem christliche Lieder aber auch das eine oder andere Volks- und Lagerfeuerlied kann Aufnahme finden. Geplant ist ein Buch mit 100 Liedern. Lasst uns also mit dem Sammeln beginnen!

Hanna Dallmeier

Zu Gast an Gottes Tisch: Abendmahl in Immensen

Das mit dem Abendmahl ist so eine Sache. Eigentlich eine wunderbare Gelegenheit Gottes Kraft zu schmecken und Gemeinschaft zu spüren. Und doch sind viele Menschen unsicher wie sie sich dabei verhalten sollen. Es soll sogar Leute geben die deshalb lieber gar nicht erst teilnehmen. Warum ist das so?

Gerade in Ortschaften wie Immensen ist das Abendmahl über viele Jahrzehnte eher selten und eher zu traurigen Anlässen gefeiert worden. Alteingesessene erinnern sich dass früher nur an Karfreitag und Buß- und Bettag Abendmahl "gefeiert" wurde. Nach dem Abendmahlsgottesdienst ging man schweigend und bedrückt nach Hause - ganz im Sinne des äußeren Anlasses.

Neben dieser "dunklen Seite" des Abendmahls gibt es aber auch eine helle freundliche Seite: Schon Martin Luther empfiehlt "so oft wie möglich" an Gottes Tisch zusammen zu kommen um Hostie und Wein gemeinsam einzunehmen. Für Luther war das Abendmahl ein geistliches Lebensmittel das ihn immer wieder schmackhaft daran erinnert hat dass Gott die Menschen liebt - ganz gleich wie heilig oder würdig sie sich gerade selbst fühlen.

Diesen "hellen" Aspekt des Abendmahl stellen wir in Immensen in den Vordergrund. Deshalb feiern wir es seit geraumer Zeit einmal im Monat. Meist am dritten Sonntag im Monat sind wir eingeladen zu schmecken und zu spüren wie gut es Gott mit uns meint.

Damit wirklich alle mitfeiern können gibt es schon seit vielen Jahren in Immensen Traubensaft statt Wein und glutenfreie Hostien bzw. Brot. Sobald die Hostien ausgeteilt sind dürfen diese gleich gegessen werden. Manche behalten sie aber zunächst in der Hand da sie aus unterschiedlichen Gründen nicht den Gemeinschaftskelch nehmen sondern stattdessen die Hostie hinein tauchen. Diese Form der so genannten "Intinctio" (lateinich: "ich tauche ein") erfreut sich vor allem bei Jugendlichen wachsender Beliebtheit. Unabhängig davon wie man die Elemente Brot und Saft zu sich nimmt wichtig bleibt dass wir es gemeinsam und in Jesu Namen tun.

Bleibt nur noch die Frage wann man rechtzeitig aufstehen und nach vorne gehen sollte. Gerade bei gut besuchten Gottesdiensten ist diese Sorge immer wieder deutlich zu spüren. Grundsätzlich ist es auch beim Abendmahl hilfreich aufeinander zu achten. Wenn zu viele Leute gleichzeitig nach vorne strömen dann kann man sich schon mal im Mittelgang "stauen".

Wir werden deshalb in Zukunft vor der Austeilung leichte "Regieanweisungen" geben damit alle wissen wann sie "dran" sind. Wir fangen bei den vorderen Bänken an und lassen dann nach und nach die Menschen aus dem hinteren Bereich der Kirche nach vorne kommen.

Am Ende soll aber die Erfahrung stehen dass Gottes Stärkung für alle reicht.

Thorsten Leißer

Einweihung des neuen Urnenfeldes

Immer mehr Menschen möchten in einem so genannten FriedWald ihre letzte Ruhestätte finden. Diesen Trend nehmen wir ernst und bieten deshalb ab Mai die Möglichkeit, auf einem naturnahen Urnenfeld bestattet zu werden. Dafür wurde der hintere Bereich unseres Friedhofs in einen FriedPark umgewandelt.

Dort liegen Findlinge aus der Feldmark und laden ein zur Besinnung. Zu ihren Füßen können Urnen beigesetzt werden. Eine Bronzeplatte in Form eines Lindenblattes erinnert an den Namen und die Lebensdaten des Verstorbenen. Zur Einweihung dieses neuen Urnenfeldes feiern wir den Gottesdienst am 19. Mai um 10 Uhr unter offenem Himmel auf dem Friedhof.

Ein Luthernagel für Immensen

Nun ist er da!!!! Unser Luther-Nagel ist Teil eines Kunstprojektes im Kirchenkreis Burgdorf, eine Skulptur vor unserer frisch renovierten Kirche. Mit fast einem Jahr Verspätung hat die Kirchengemeinde Immensen einen von insgesamt 16 Nägeln erhalten. Eigentlich ein Projekt zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017, aber durch die Außenrenovierung unserer Kirche, mit leichter Verzögerung, nun auch bei uns eingetroffen.

Jetzt brauchten wir ein Motto für den Nagel, weil dieses zum Projekt dazu gehört. Ein Motto, leicht provokant-sympathisch, mit Betrachtung zu Widerspruch und Weiterdenken. Verständlich sollte es sein, auch für diejenigen, die nicht mit Luther, Reformation, Thesen und Kirche vertraut sind. Für uns im Kirchenvorstand eine Aufgabe zum Nachdenken... Bleibt der Spruch doch für immer in Immensen verewigt!!

Eine Liste gab es, mit Sprüchen aus den anderen Gemeinden. „Ohne Luther...wären wir gnadenlos, ...gäbe es keinen Wein, ...hätten wir weniger Mut, ...hätten wir keine gemeinsame Sprache, ...wäre Liebe käuflich“ und noch einige mehr. So richtig sagte uns das alles nicht zu. Und so dachten wir nach. Warum nicht ein Spruch, der alle anderen Sprüche irgendwo aufgreift und auf viele Gesichtsfelder des heutigen Lebens passt. So entstand unser Motto: „ Ohne Luther...wäre unsere Kirche ärmer“.

Schließlich dürfen wir heute alle in die Kirche, ob reich, ob arm, ob schwarz, ob weiß, ob mit oder ohne Behinderung, Luther hat uns die Türen geöffnet, sozusagen frischen Wind hinter die dicken Mauern gebracht. Unser Motto hat nichts mit Finanzen zu tun, wie manche Kritiker sicherlich am Anfang glauben möchten. Wir sind eine bunte Gemeinschaft der Verschiedenen, und das macht uns reicher!

Abendmahl mit Kindern

Es ist eine Szene im Gottesdienst, die sich bei uns immer mal wiederholt: Menschen stehen beim Abendmahl im Halbkreis vor dem Altar, empfangen Saft und Hostie. Aber bisher durften nicht alle Menschen da vorne die beiden Elemente nehmen. Kinder und jüngere Jugendliche bekamen in der Runde stattdessen einen Segen zugesprochen.

Lange war es Tradition (nicht nur) in Immensen, dass die „Zulassung“ zum Abendmahl generell an die Konfirmation gebunden war. Wer von uns Älteren erinnert sich nicht an „das erste Ma(h)l“? Ob am Abend vor der Konfirmation oder gar erst im Konfirmationsgottesdienst – erst, wenn man versteht, um was es beim Abendmahl geht, sollte man auch
daran teilnehmen dürfen.

Schon in den letzten Jahren hat sich das in unserer Gemeinde leicht geändert: Konfirmand*innen durften zum  Abendmahl gehen, sobald das Thema im Konfi-Unterricht dran war. Und nun hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass auch in Immensen alle Getauften zum Abendmahl zugelassen sind. Denn eigentlich geht es beim Abendmahl nicht so sehr darum, dass man etwas „mit dem Kopf verstehen“ müsste, sondern darum, dabei zu sein. Und die Einladung dazu spricht nicht der Kirchenvorstand aus, auch nicht die Landeskirche oder der Pastor. Es ist Gott selbst in Jesus Christus, der uns einlädt, Gemeinschaft mit ihm und untereinander zu haben.

Es ist so wie mit Gottes Liebe: Sie gilt allen Menschen, egal wo sie herkommen, wie jung oder alt sie sind, ob schlau oder mittelmäßig begabt. Sie gilt Menschen mit und ohne Behinderung, Kranken und Gesunden, Senioren wie den Babys. Und genau deshalb werden ja auch seit vielen Jahrhunderten schon Säuglinge getauft. Bevor so ein Menschenkind irgendwas denken oder gar sagen könnte, wird es mit hineingenommen in die Kirche als „göttliche Familie“.

Bereits seit 1979 ist das Abendmahl mit Kindern in unserer Landeskirche möglich und wird in den meisten Gemeinden auch schon so gefeiert. Nun sind also auch in Immensen die Kinder voll mit dabei. Das werden wir erstmals zum Reformationstag in einem Gottesdienst für Jung und Alt feiern.

Thorsten Leißer

Juli 2020

Immensen|

Steinschlange auf der Kirchenmauer

Auftauchen können sie überall - vor KITAs, im Park, in Feld und Flur oder eben auf unserer Kirchenmauer: Künstlerisch verzierte Steine, die mit Sprüchen, Bildern, Blumen oder Engeln bemalt sind. Doch wer oder was steckt häufig dahinter?

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Immensen|

Barfuß in die Zukunft

Armut, Ungerechtigkeit, der Klimawandel - das waren zentrale Fragen, denen wir uns in unserer Studienzeit gestellt haben. Pastorinnen und Pastoren bekommen etwas alle sieben Jahre von der Landeskirche die Möglichkeit ein Projekt zu entwickeln...

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