Steinschlange auf der Kirchenmauer

Unsere Steinschlange wächst und wächst

Auftauchen können sie überall - vor KITAs,  im Park,  in Feld und Flur oder eben auf unserer Kirchenmauer:

Künstlerisch verzierte Steine,  die mit Sprüchen,  Bildern,  Blumen oder Engeln bemalt sind. Doch wer und was steckt häufig dahinter?
Der Trend dazu kommt aus den USA. Dort wurde er bekannt unter dem Namen "painted rocks". Die Kunstwerke sollen Freunde bereiten und reisen von Ort zu Ort. Die Idee dahinter: Hobbymaler verzieren Steine mit den fantasievollsten Bildern und verteilen diese in Städten und Dörfern oder an unserer Kirche.
Wer einen Stein findet,  postet ihn mit dem Fundort in der entsprechenden Gruppe bei Facebook - der Name dazu steht dann jeweils auf der Rückseite der Steine. Es lohnt sich also den Stein einmal umzudrehen - und sich entweder daran zu freuen oder ihn weiterwandern zu lassen an einen neuen (Fund-) Ort.

Und wenn ein Stein nicht im Internet gepostet wird? Dann hat sich irgendein Finder über das Fundstück gefreut - vielleicht hat der Finder auch einfach keinen Facebook-Zugang oder es war ein Stein, der einfach nur so bemalt worden ist. Denn nicht jeder bemalte Stein muss ein solcher Wanderstein sein. Viele Steine auf unserer Kirchenmauer sollen einfach ein Lächeln beim Betrachter ins Gesicht wachsen lassen.

Viele Familien haben die Freiräume der letzten Wochen dazu genutzt,  durch das Bemalen Gemeinschaft zu erleben. "Es ist schön,  wenn die ganze Familie zusammensitzt,  malt und erzählt",  so ein Familienbericht. Vielleicht haben Sie Lust,  die Aktion auf unserer Kirchenmauer zu unterstützen und die begoinnene steinschlange weiter wachsen zu lassen.

Wir freuen uns auf die nächsten Fundsteine.

Hendrik Alberts

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