St.-Antonius-Gemeinde tritt Aktionsbündnis bei

Auch die Martin-Luther- und die Paulus-Gemeinde unterstützen das Bündnis

Das Plakat zur Aktion. Grafik: United4Rescue
Das Plakat zur Aktion. Grafik: United4Rescue

United4Rescue – so heißt die Spendenaktion, die die Evangelische Kirche in Deutschland gestartet hat. Ziel ist es, ein Rettungsschiff ins Mittelmeer zu senden, um Flüchtlinge zu retten. Die Initiatoren sagen: „Uns ist bewusst: Die großen politischen Fragen von Flucht, Migration und globaler Ungerechtigkeit wird United4Rescue nicht lösen. Aber wir können mit einem Rettungsschiff Menschen vor dem Ertrinken bewahren und das Bewusstsein wachhalten, dass endlich politische Lösungen gefunden werden müssen, um das Sterben zu beenden und das Leid zu mindern.“

Die St. Antonius-Gemeinde in Immensen, die Martin-Luther-Gemeinde Ehlershausen–Ramlingen–Otze und die Burgdorfer Paulus-Gemeinde, sind dem Bündnis beigetreten. „Wir sind der festen Überzeugung, dass wir uns an das tausendfache Sterben im Mittelmeer nicht gewöhnen dürfen. Mit dem Beitritt zu diesem Bündnis wollen wir dafür ein Zeichen setzen und aktiv werden!“ sagt Pastorin Susanne Paul von der Martin-Luther-Gemeinde. Die Kirchengemeinde wird Kollekten für das Bündnis sammeln und zu Spenden einladen. Ähnliches gilt für die Paulus-Gemeinde. Pastor Thorsten Leißer von St. Antonius sagt: "Wir sind eine kleine Kirchengemeinde mit großem Herzen. Flüchtlingsgeschichten sind in unserem Dorf in fast allen Familien immer noch gegenwärtig. Sie mahnen uns, die schwierige Situation von Menschen auf der Flucht heute nicht zu ignorieren.“

Informationen zum Aktionsbündnis:
https://www.united4rescue.com
#WirschickeneinSchiff

Berichterstattung der HAZ-Redaktion über den Beitritt der Martin-Luther- und Paulus-Gemeinde:
https://www.haz.de/Umland/Burgdorf/Burgdorf-Christen-unterstuetzen-United4Rescue-im-Mittelmeer

Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ist ebenfalls beigetreten und ruft zu Spenden auf

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ist bereits Anfang September dem Aktionsbündnis "United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V." beigetreten. Das Bündnis unterstützt die zivilen Rettungsorganisationen, die im Mittelmeer dem Ertrinken von Menschen auf der Flucht nicht tatenlos zusehen, sondern Menschenleben retten, wo staatliche Seenotrettung fehlt.

Die hannoversche Landeskirche lädt ihre Kirchengemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Institutionen und Werke sowie zivilgesellschaftliche Akteure ebenfalls zum Beitritt ein und bittet darum, das Bündnis mit Spenden zu unterstützen. Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt, sagt: "Landessynode und Landeskirchenamt sind sich einig darin, dass für dieses Projekt keine Kirchensteuermittel eingesetzt werden." Sie rufen aber zu Spenden auf. Wir sagen unseren Kirchengemeinden: Wenn sie das Anliegen des Aktionsbündnisses teilen, können sie in den Wochen vor und nach Weihnachten freie Kollekten oder auch Kasualkollekten für „United4Rescue – Gemeinsam retten“ erbitten."

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