Bestattungsformen für Urnengräber

Urnengrabstätten ohne Pflegeverpflichtung (Rasengrab)

Auf dem Friedhof ist ein Rasenfeld für Urneneinzelgrabstätten ohne Pflegeverpflichtung und ein Rasenfeld für Urnendoppelgrabstätten ohne Pflegeverpflichtung eingerichtet. Diese Grabstätten werden nacheinander wie bei Reihengräbern belegt.

Die Urnendoppelgrabstätten ohne Pflegeverpflichtung dienen den Verstorbenen und dessen Ehegatten oder dem Lebenspartner oder der Lebenspartnerin nach dem Gesetz über die eingetragene Lebenspartnerschaft.

Bei der Erstbestattung wird eine zweite Grabstelle reserviert. Bei der Zweitbestattung muss die Grabstelle der erstbeigesetzten Urne an die neue Ruhezeit angeglichen werden.

Nach Ablauf der Ruhezeit fallen die Grabstätten der Urnengrabstätten ohne Pflegeverpflichtung der Kirchengemeinde zur freien Benutzung wieder zu. Für die Verlängerung des Nutzungsrechtes an der Urnendoppelgrabstätte ohne Pflegverpflichtung ist eine jährliche Verlängerungsgebühr zu entrichten.

Die Kirchengemeinde verpflichtet sich zur Pflege der Urnengrabstätten ohne Pflegeverpflichtung und sorgt für die Anschaffung und das Einsetzen der einheitlich gestalteten liegenden Grabplatte mit Namen und Lebensdaten.

Gemeinschaftsanlagen für Urnen

Gemeinschaftsanlagen für Urnen und Särgesind Grabstätten für Urnenbestattungen, die mit einer oder mehreren Grabstellen vergeben werden. 

Die Friedhofsverwaltung fasst die Gemeinschaftsanlage für Urnen ein. Die Pflege der Gemeinschaftsgrabstätten erfolgt durch den jeweiligen Nutzungsberechtigen.

Die einzelnen Grabstellen sind mit einem Grabmal zu kennzeichnen. Bei den Gemeinschaftsanlagen für Urnen sind nur liegende Grabmale zulässig. Diese sollen in der Größe 1/3 der Grabgrundfläche nicht übersteigen.