Kontakte

Stammesführer
Florian Kern

Telefon: 0163 6929601

florian.kern@htp-tel.de




Pfadfinderleben in unserer Gemeinde

In der St. Antonius Gemeinde in Immensen haben wir bereits vier Sippen (Gruppen). Die Treffen finden wöchentlich im Pfarrhaus statt.

Sippe Wanderfalke

für alle Jungs Jahrgang 2000 - 2002
Mittwoch von 17.30 bis 19.00 Uhr
Ansprechperson: Florian Kern (florian.kern@htp-tel.de)

Sippe Kreuzotter

für alle Jungs Jahrgang 2004 - 2006
Freitag von 16.30 - 18.30 Uhr
Ansprechperson: Florian Kern (florian,kern@htp-tel.de)

Sippe Diddik

für alle Mädchen Jahrgang 2003 - 2005
Donnerstag von 16.30 - 18.30 Uhr
Ansprechperson: Charlotte Krüger (charlotte.kruegerbande@t-online.de)

Meute

für alle Mädchen und Jungen Jahrgang 2008 - 2010
Mittwoch von 16.00 - 18.00 Uhr
Ansprechperson: Cornelius Grupe und Antonia Clement
(corneliusgrupe@hotmail.com und antonia@familie-clement.de)

Schnuppernachmittag

Wir, die Christlichen Pfadfinder, wollen eine neue Gruppe gründen. Dafür veranstalten wir am 09.08. von 15 bis 18 Uhr einen Schnuppernachmittag für Kinder im Alter von 7-9 Jahren. Jeder, der Lust auf Spiele, Spaß und Natur hat, ist herzlich zum Pfadfinderlager bei Immensen eingeladen.

Dort könnt ihr hautnah erleben, wie es bei den Pfadfindern in einem Lager abläuft. Damit wir planen können, bitten wir um Anmeldung bis zum 04.08.

bei Florian Kern  -0163-6929601- oder - 05175 31378 - oder florian.kern@htp-tel.de

Dann gibt es auch nähere Infos zur Anfahrt zum Lagerplatz.

Pfingstlager 2019

Foto: Lynn Klockow

Ein Bericht von Florian Kern

Wie jedes Jahr ging es am Freitag vor Pfingsten nach Schulschluss zum Pfarrhaus, um dort gesammelt zum Lagerplatz bei Dollbergen zu fahren. Kaum angekommen, wurden die Zelte aufgebaut. Jedoch fiel einigen schon auf, dass sich ein Unwetter ankündigte. Die Zelte wurden entsprechend befestigt, schließlich gab es doch bisher jedes Jahr beim Pfingstlager ein Gewitter. Beim Abendessen um 22 Uhr begann es zu blitzen. Während die jüngeren Teilnehmer munter am Essen waren, begannen sich die älteren Gedanken zu machen: zieht das Gewitter vorbei, bekommen wir es genau ab? Als die ersten Tropfen fielen entschlossen wir uns, die Zelte aufzusuchen. Wer wollte, konnte dort weiter essen oder die Schlafplätze herrichten. Auf der Wiese wurde hastig hin- und her gerannt, denn die 22 kleinen Zelte sollten noch mit Licht versorgt und alle Heringe überprüft werden. Es war plötzlich sehr dunkel und auch der Wind nahm zu. Um 5 vor 11 ging es dann los: es war komplett dunkel, nur durch die ständigen Blitze wurde es wieder hell. Alle flüchteten sich in ihre Zelte und versuchten die Zeltstangen zu stützen. Um ziemlich genau 23 Uhr hatte der Sturm seinen Höhepunkt und 2-3 Sturmböen mit ca. 90 Km/h zerrissen etliche Zeltbahnen und Seile, zogen Heringe aus dem Boden und bogen Karabiner auf. Fünf Minuten später war alles vorbei, es regnete „nur noch“.

Von den 22 Zelten waren 16 zusammengebrochen. Für solche Belastungen sind sie leider nicht ausgelegt. Nach kurzer Absprache unter den Verantwortlichen wurde die Feuerwehr gerufen und das gesamte Lager innerhalb von 30 Minuten evakuiert. Die Dollberger Feuerwehr hat in ihrer Gerätehalle in kürzester Zeit eine Notunterkunft aufgebaut in der alle Lagerteilnehmer unter kamen. Von dort wurden alle jüngeren Teilnehmer von den Eltern abgeholt. Jedoch wollte niemand das alljährliche Lager schon am ersten Abend beenden. Prompt wurde beschlossen, am Folgetag um 15 Uhr weiterzumachen. Jedoch nicht auf dem alten Lagerplatz sondern in Burgdorf. Denn dort besteht die Möglichkeit, bei schlechtem Wetter im Pfadfinderheim unterzukommen.

Noch in der Nacht sind wir älteren Immenser zum Lagerplatz zurückgefahren, haben das Gepäck der Teilnehmer geborgen und im Pfarrhaus zwischengelagert. Um 4 Uhr morgens ging es dann auch für uns ins Bett, jedoch nicht zum Ausschlafen. Schließlich mussten Samstag früh die Reste der Zelte und der alte Lagerplatz aufgeräumt werden. Dafür haben wir uns noch in der Nacht einen Trecker mit Anhänger organisiert. Im Hellen sah alles aber nicht mehr so schlimm aus wie noch in der Nacht. Einige gebrochene Zeltstangen, gerissene Zeltbahnen und ein paar Isomatten auf benachbarten Feldern. Innerhalb von 3 Stunden war der Lagerplatz aufgeräumt. Die nassen Zelte, die Zeltstangen und weiteres sperriges Material wurden auf den Gummiwagen, einen Autoanhänger und in einen Sprinter verladen. Dann ging es zurück nach Burgdorf. Dort begann der Wiederaufbau.

Bis alle Teilnehmer wieder da waren, standen die meisten Zelte und das Lager konnte wie geplant weitergehen. Passend zum Lagermotto „Die Entdeckung der neuen Welt“ wurden Stirnbänder gebastelt und Kriegsbemalungen ausprobiert. Sonntagvormittag fand der traditionelle Gottesdienst auf dem Lagerplatz statt. Am Nachmittag wurden Gilden angeboten, z.B.: Marterpfahl bemalen, „Indianer-Skills“ (Bogenschießen usw.), Feuer spucken, Henna-Tattoos, Traumfänger basteln und Seife schnitzen. Der Höhepunkt des Lagers war wie immer der bunte Abend. Wir aßen am Lagerfeuer, tranken Chai-Tee und sangen Lieder. Wir freuten uns, dass drei Mitglieder der Dollberger Feuerwehr gekommen sind und bedankten uns bei ihnen für die schnelle Unterstützung in der Gewitternacht mit einem von allen Teilnehmern unterschriebenen T-Shirt.

Montagvormittag stand dann die Ständearbeit auf dem Programm. Dabei beschäftigen wir uns mit verschiedensten Themen, z.B. der Pfadfindergeschichte oder wie einige Gruppen mit der Umdichtung eines Liedes um das Lager zu beschreiben. (Ein Video von der Vorstellung des Lieds gibt es auch auf der Internetseite). Nach Mittagessen, Abbau und traditioneller Abschlussrunde wurde das Lager um 16 Uhr beendet. Während die Teilnehmer in Fahrgemeinschaften abgeholt wurden, hatten die Verantwortlichen noch eine Weile mit den letzten Kleinigkeiten zu tun. Um 20 Uhr war dann auch für uns Schluss.

Im Nachhinein kann man sagen, dass es zwar keine schöne Erfahrung war, jedoch eine sehr besondere und erneut die Bestätigung, dass sich Pfadfinder nicht vom Wetter kleinkriegen lassen.

Waldweihnacht 2018

Ein Bericht von Florian Kern

Am Wochenende vor Weihnachten fand, wie jedes Jahr, die Waldweihnacht statt. Dabei stand die feierliche Gau-Fusion im Vordergrund. Wir aus dem "Hakenkierlgau" also Steinwedel, Hänigsen und Immensen haben uns mit dem Nachbargau "Angrivaria", den Pfadfindern aus Burgdorf, Celle, Uetze, Eschede und Hohne zum neuen Gau "Flutwidde" zusammengeschlossen. Wir waren fast 100 Teilnehmer und konnten auch die oberen Räume des Pfarrhauses nutzen. Vielen Dank dafür an den Kirchenvorstand.

Das Organisationsteam hat sich viele tolle Spiele und Aktionen ausgedacht. So wurde der Tag, trotz des schlechten Weteers, sehr schön. Am Abend wurde die Fusion mit einem Festessen: Rotkohl, Klöße und Wildgulsch, natürlich alles selbst gemacht, gebührend gefeiert.

Im Anschluß wurde in großer Runde gewichtelt und eine Theaterstück aufgeführt. Dann ging es für den Bunten Abend ins große Zelt in den Pfarrgarten. Dort war es angenehm warm und trocken. Es gab einen Singewettstreit, den unsere Meute sogar gewinnen konnte, und im Anschluss haben wir den Abend mit Pfadfinderliedern ausklingen lassen bis auch die Letzten am Feuer eingeschlafen sind.

 

Landesmarklager Welfenland 2018

Ein Bericht von Florian Kern

Eine Wiese am Lohmer See mit Badestelle und Steg wurde für sieben Tage zum Lagerplatz für knapp 100 Pfadfinder, davon zwölf aus unserem Stamm. Wir hatten viel Spaß am Tagesprogramm, welches mit wechselnden Angeboten wie Basteln, Baden oder Spiele für jeden etwas geboten hat.

Wir Immenser waren maßgeblich am Lager beteiligt und haben das Großzelt geplant, die Küche gemanagt und beim Lagerprogramm mitgewirkt. Unter anderem gab es eine Wanderung mit Übernachtrung abseits vom Lagerpaltz, ein großes Geländespiel mit allen Lagerteilnehmern und einen Gottesdienst mit dem Lohmener Pastor. Da er auch Pfadfinder ist, konnte er sich gut mit uns identifizieren.

Leider konnten wir aufgrund der hohen Waldbrandgefahr nur am letzten Abend unter der Aufsicht der örtlichen Feuerweht ein kleines Lagerfeuer machen.

Bundeslager 2016

Ein Bericht von Charlotte Krüger:

Alle 4 Jahre treffen sich Pfadfinder aus ganz Deutschland aus dem Bund der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) zum Bundeslager. Etwa 1400 Pfadfinder haben sich deshalb diesen Sommer in der Nähe von Heilbronn getroffen, um dort gemeinsam 12 Tage miteinander zu verbringen. Ganz ohne Strom, Handys und Computer.

Das Motto des diesjährigen Lagers war der Ostseehandel im Mittelalter mit dem Leitspruch „Zeit zu  Handeln“. So war das Lager in 6 kleinere Unterlager aufgeteilt und innerhalb weniger Tage ist aus unseren Zelten ein kleines Dorf entstanden. Jeder Tag war gefüllt mit vielfältigem Programm und glücklicherweise viel Sonne! Drei Tage des Lagers waren alle verkleidet als Seefahrer, Handelsgesellschaft, Gotländer oder Dänen und das Programm von mittelalterlicher Geschichte geprägt. Danach ging es für 2 Tage durch die Region auf Wanderschaft in Kleingruppen. In den nachfolgenden Tagen haben wir einen Postenlauf  veranstaltet, haben in Einrichtungen in der Nähe geholfen und uns einen 10 Nachmittag im Schwimmbad abgekühlt. Außerdem gab es einen großen Markttag, wo jeder verschiedene Speisen, Dienstleistungen oder Waren angeboten hat.

Für jeden von uns ist ein so großes Lager eine einmalige Erfahrung. Es ist unglaublich wie innerhalb von wenigen Tagen aus einer grünen Wiese eine riesige Zeltstadt entstehen kann und in was für einer tollen Gemeinschaft man sich befindet. Für einige von uns 13 Immensern war es bereits das zweite oder dritte Mal, dass sie an einem solchen Lager teilnehmen konnten. Aber auch die, die das erste Mal daran  teilgenommen haben, waren total begeistert und würden es gerne wiederholen.