Erwachsenenfreizeit 2017

Zur nächsten Erwachsenenfreizeit wird von Freitag, den 12.05.2017 bis Sonntag, den 14.05.2017 in der Jugendherberge Stade, am Rand der historischen Altstadt gelegen, eingeladen.

Als Thema sind gemeinsame Spiele vorgesehen - aber auch Ausflüge per Rad oder Schiff in die schöne Umgebung und vielleicht auch zur Apfelblüte im Alten Land.

Die Freizeit kostet 95,- € pro Person für Unterkunft, Verpflegung und gemeinsame Unternehmungen. Weitere Infos erhalten Sie im Pfarramt, dort bitte auch die Anmeldungen bis Anfang Februar abgeben.

Das nächste Vorbereitungstreffen ist für alle TeilnehmerInnen am Dienstag, den 18.04.2017 um 19.30 Uhr im Pfarrhaus vorgesehen.

 

Erwachsenenfreizeit 2016

Die Erwachsenenfreizeit 2016 fand am Wochenende 26./27.- 29.05.2016 im Gasthaus Schamaika im Teufelsmoor (bei Worpswede) statt.

Ward ihr schon mal in Schameika?

Foto: E.Marcé

Ein Bericht von Elke Macè und Sabine Szameitet

Ja, wir waren da, 17 Erwachsene machten sich am letzten Maiwochenende zu einer Freizeit auf den Weg dorthin - Richtung Teufelsmoor. Das Ziel war Schameika.
In dieser Tagungsstätte, einem ehemaligen Landgasthaus an der Hamme, arbeiten Menschen mit Handicap. Der Name entstand bei einem gemeinsamen Gespräch über Orte die die Behindertengruppe gerne besuchen wollte. Ein Globus wurde gedreht. Der Finger blieb dann auf Jamaika stehen. So wurde der Ort, wo früher Torfschiffer Rast machten, zu Schameika.

Unserem Thema „Worpswede und das Teufelsmoor – Natur und Geschichte“ wollten wir uns neben der Realbegegnung auch durch Malen und Zeichnen nähern. Für viele von uns war der Umgang mit Pinsel und Farbe neu. Aber fast alle ließen sich darauf ein und lernten bei Marianne Mayer-Lindhof Nützliches über
Motivwahl, Blattaufteilung und Perpektive. Am Ufer der Hamme, gleich hinter Schameika, konnten wir unser neues Wissen anwenden.

Zuvor hatten sich die Teilnehmer/innen bei einem Vorbereitungstreffen unter fachlicher Anleitung ein persönliches Skizzenbuch selbst gebunden.

Die Geschichte des Teufelsmoors wurde uns bei einer Fahrt mit dem Torfkahn nahe gebracht. Wir hätten gerne das traditionelle rotbraune Segel gesetzt. Aber um vorwärts zu kommen wurden wir per Motorkraft über die Hamme bewegt. Wir hatten nichts zum Trinken mitgenommen, so dass ein Teilnehmer sich genötigt sah, einem entgegenkommenden Torfkahn seine Frau im Tausch gegen Bier anzubieten. Als von seinen Mitfahrern Protest kam, redete er sich damit heraus, er habe ja nicht seine eigene Frau gemeint.

Am 2. Tag ging es für viele Teilnehmer wieder aufs Wasser. Ein Mitarbeiter von Schameika schaffte uns Kanus an die Hamme und wir paddelten vergnügt zu zweit, zu dritt oder zu viert los, genossen den Blick übers Wasser sowie in die Weite der Landschaft. Andere zogen vor auf dem Trockenen zu bleiben und in Worpswede im Museum den Künstlern nachzuspüren.

Die Abende waren mit unterschiedlichen Aktivitäten ausgefüllt: Martin hat über das Teufelsmoor vorgelesen. Dann spielten wir, wie auf jeder Fahrt, das Werwolfspiel. Am letzten Abend plauderten wir bei einem zünftigen Lagerfeuer.

Alles in Allem haben wir wieder viel Spaß gehabt: Wir haben die Erfahrung des Malens genossen - auch wenn unsere Werke sicher noch nicht ausgestellt werden können. Wir konnten gut nachempfinden, was die Künstler vor 100 Jahren nachWorpswede gezogen hat. Auch hat uns die herzliche Atmosphäre in Schameika sehr gut gefallen. Wir würden glatt noch mal hinfahren.